Wo wohnen wir…

Im Münsterland, genauer in Rosendahl-Darfeld, am Fuße der Baumberge im Oberdarfelder Vechtequellgebiet. Hier haben wir 8 Määhdels, sowie Felix (der mit dem schneckenförmigen Gehörn) und Fridolin (leider kastriert) unser Zuhause.

 

Auf rund 2 Hektar sanftwelligen Weiden rund um die Vechtequelle können wir den ganzen Tag futtern und ausruhen. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt oder wenn  der Tierarzt kommt, steht uns ein großer Stall mit allem Komfort zur Verfügung.

 

Wir Määhdels suchen zum Teil noch einen Namen. Ich (weißes Schaf) heiße Renate. Meine kleine Schwester (kleines braunes Schaf mit gelber Ohrmarke) heißt Shaun! 

 

Bitte helft uns anderen Schafen bei der Namensfindung, damit wir nicht alle „Nobodys“ sind (Einträge gerne im Gästebuch). Wir Määhdels danken euch dafür!

 

Wir hoffen im Februar 2009 auf Nachwuchs. Wir sind natürlich alle schon gespannt wer von uns als erste lammt. So wie es aussieht war Felix fleißig und es könnte viele Skuddies geben.

 

Wir halten Euch – wenn’s losgeht – auf dem laufenden.

 

Bei uns auf dem Hof wohnen auch noch 2 Pferde (Lucky und Funny), 2 Hunde (Dina und Stanny), 2 Katzen (Tom und Jerry), 4 Hühner, 2 Wachteln und 1 Kaninchen.

 

Wir stellen Euch die wichtigsten Mitbewohner bald näher vor!

 

Hier haben sich unsere Besitzer über die fachlichen Dinge schlau gemacht, ich weiß zwar nicht wofür das wichtig sein soll, aber ich gebe Euch die Infos mal weiter... Viel Spaß und wir sehen uns spääääähter!!!!

 

 

Was sind Skudden…

 

Die Skudde ist die kleinste, deutsche Schafrasse.

 

Die Widerristhöhe der Böcke beträgt durchschnittlich 55 bis 60 cm (bei einem Lebendgewicht von 35 bis 50 kg), die der weiblichen Tiere (Zibben) 45 bis 50 cm  (bei 25 bis 40 kg Lebendgewicht).

 

Der Kopf ist keilförmig ausgebildet und mit Stichelhaaren besetzt. Eine breite Stirn, feines Nasenbein und kleine, aufwärtsgerichtete Ohren und eine schwarz pigmentierte Nase sind weitere, typische Merkmale für Skudden.

 

Böcke bilden ein imposantes schneckenförmiges Gehörn aus und tragen eine Mähne. Die weiblichen Tiere sollen unbehornt sein; kleine Hörner, Hornstummel oder Hornansätze kommen vor.

 

Die Skudde hat ein mischwolliges Vlies und es weist verschiedene Anteile von Ober- und Unterhaaren auf. Der Jahreswuchs des Oberhaares beträgt ca. 12 bis 15 cm. Während der Wachstumszeit von einem Jahr beträgt das Schurgewicht rd. 2,0 kg bei  Böc­ken und rd. 1,5 kg bei Mutterschafen.

 

Wie alle Schafe sind Skudden Paarhufer. Sie gehören zur Familie der mischwolligen, kurzschwänzigen nordischen Heideschafe. Sie haben harte, gute Klauen, sind robust, vital und wetterunempfindlich. Das Fleisch weist aufgrund der Ursprünglichkeit der Rasse einen deutlichen Wildbretgeschmack auf.

 

Die Skudde ist ein genügsames Schaf, das sich mit mageren Weiden zufrieden gibt und sie werden heute in erster Linie zur Landschaftspflege eingesetzt. Sie sind bei der Nahrungsaufnahme wenig wählerisch und verschmähen sogar Brennnesseln, Disteln oder roten Ampfer nicht.

 

Das Winterfutter besteht weitestgehend aus gutem Heu. Minerallecksteine sind notwendig, ein Zufüttern von Kraftfutter nicht. Die Haltung der Skudden erfolgt ganzjährig im Freien. Als Schutz vor Wetterunbilden genügt ein einfacher, offener Unterstand, der oftmals nur bei Regen oder starkem Schneetreiben aufgesucht wird. Das mischwollige Vlies schützt die Tiere perfekt vor Auskühlung oder Durchnässung. Schur einmal jährlich.

 

In Abhängigkeit von der Jugendentwicklung können weibliche Skudden bereits im ersten Lebensjahr tragend werden. Im Gegensatz zum Wildschaf und zu verschiedenen Hausschafras­sen, die nur im Herbst, also mit abnehmender Tageslichtlänge brünstig werden, sind die Tiere dieser Rasse fast jahreszeitlich unabhängig deckbereit.

 

Nach einer Tragezeit von rd. 5 Monaten werden ein bis zwei Lämmer in einer problemlosen Geburt ohne menschliche Hilfe zur Welt gebracht. Die Böcke verhalten sich gegenüber den Lämmern zumeist nicht aggressiv, sondern schirmen teilweise das Muttertier während des Geburtsvorganges gegen den Rest der Herde ab. Die Zibben sorgen vorzüglich für ihre Jungen und es gibt bei korrekten Haltungsbedingungen so gut wie keine Lämmerverluste.

 

 

Herkunft… 

Die Herkunft der Rassenbezeichnung ist ungewiss. In der Fachliteratur gibt es eine  Deutung die sich auf die Nahrungsquelle dieser genügsamen ostpreußischen Schafrasse: preußisch-litauisch "skudainis" bezieht (für schlecht wachsendes Gesträuch).

 

Seit dem Mittelalter bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die Skudde das bodenständige Schaf Ostpreußens und des Baltikums und wurde in Heide- und Moorlandschaften gehalten.

 

Sichere Nachweise gibt es für seine Existenz in diesem Gebiet seit der Ordenszeit. Ungeklärt ist bisher, ob es vorher bereits Skudden in anderen Regionen gab, ob es sich sogar um das “Schaf der Wikinger“ oder um direkte Nachfahren jungsteinzeitlicher Schafe handelt.

 

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gilt die Skudde im Baltikum als ausgestorben.

 

Die heute existierenden Bestände in Deutschland gehen auf Restbestände zurück, die den Zweiten Weltkrieg überlebt haben und anschließend durch passionierte Schafzüchter und Tier­gärten in Ost- und Westdeutschland erhalten wurden.

 

Es gibt heute zirka 1000 bis 2000 reinrassige Tiere. Die Zuchtkriterien sind zum Zweck der Erhaltung der Rassemerkmale streng.

 

 

 

 

 

 

 


Kostenlose Homepage bei Homepage24.de